Dschungelkultur
Dank der FAZ werde ich am 23. und 24. Mai im Dschungel sein, nämlich ungefähr hier. Fallen euch noch schöne Dschungelbücher oder -filme ein, die ich mir vorher noch reinziehen kann?
Hintergrundmaterial Trollfeminismus re:publica
Video (Teil 1) | Video (Teil 2) auf SpOn
Mehr in Kürze auf Allerseelen.
Austritt aus den Grünen
Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Internetgemeinde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
am 19. April 2012 bin ich aus der Partei Bündnis 90/Die Grünen ausgetreten. Ich war damit, wenn ich richtig rechne, neun Jahre, zehn Monate und 20 Tage in der Gewalt der …. Halt. Nein, ich war gerne bei den Grünen und hatte auch nie das Gefühl, dass ich dort nicht machen kann, was ich will. Kann aber auch Glück sein (PDF).
Seit einiger Zeit verträgt sich die Parteimitgliedschaft nicht gut mit meinen Jobs. Ich war bereits im November 2008 aus allen Ämtern ausgeschieden und dachte, das reicht aus. Bis heute aber wurde ich weiter mit der Partei assoziiert, unter anderem bei Wikipedia. Zum Glück ist die Wikipedia heute eine ernstzunehmende Enzyklopädie. Jedoch ist es für mich, Journalistin, misslich, wenn sich dort und anderswo weiterhin die Information befindet, ich sei “Politikerin der Grünen”. Von unterschiedlichster Seite wurden mir parteipolitische Interessen unterstellt. Das ist albern, aber mächtig. Und beeinflusst die Freiheit meines Denkens und Schreibens. Aus diesem Grunde bin ich ausgetreten.
Playlist zum Austritt
- Bernadette La Hengst – Her mit der Utopie
- Sportfreunde Stiller – Die gute Seite
- Peter Licht – Wir werden siegen
- Rainer von Vielen & Kauz – Tanz deine Revolution
- Egotronic – Die Partei
- Saalschutz – 1999 (Jubel Trubel Discokugel)
- Knarf Rellöm – Die Medien wollen Tote
- Tocotronic – Aber hier leben, Nein danke!
- Ton Steine Scherben – Die letzte Schlacht gewinnen wir
- Rio Reiser – Junimond
Wenns länger gehen soll: Hypnorex – Auf dem Zauberberg
Oops, I did it …
.. nicht again. Einmal habe ich getan, worüber im Internet nicht gesprochen werden darf. Es war ein dummer Fehler, der hätte vermieden werden können, wenn ich die verbotenen Worte gegoogelt hätte.
Nachzulesen ist das nun ganz oben in dem Artikel “Reden wir also über Auschwitz” Den ziert jetzt nämlich eine Gegendarstellung von Martin Hohmann. Ich überlege noch – sie muss einige Tage bleiben, vielleicht lasse ich sie aber für immer drin. Sie passt so gut zum Thema.
Letzten Donnerstag, etwa 19 Uhr, veröffentlichte ich den Artikel. Zwei Freunde von mir hatten ihn Korrektur gelesen. Ich schlief drüber. Am Freitagmorgen, neun Uhr, korrigierte ich die Aussage, für die ich später abgemahnt werden sollte. Kein Leser hatte hierzu etwas angemerkt. Auch hatte sich Herr Hohmann weder per Mail, noch per Twitter, Facebook oder Leserkommentar bei mir gemeldet. Freitagabend traf in der FAZ die Abmahnung ein.
Und gestern traf auch bei mir eine E-Mail ein. Ein Schreiben einer Kanzlei in Hessen. Darin steht, dass ich bis Donnerstag, 16. Februar 2012, 16 Uhr eine Unterlassungserklärung unterschreiben soll. Zudem wird die Begleichung von Anwaltskosten in Höhe von 1034,11 Euro verlangt (Streitwert 15.000 Euro).
Musikrezension
Während ich diese Zeilen schreibe, höre ich das neue Album “50 Words for Snow” von Kate Bush. Die ersten Lieder sind für mich als Freundin elektronischer Musik etwas langsam, aber man hört sich schon rein. Später wird es auch mal triphoppig, wenn ich mich nicht irre.
Man merkt schon: im Grunde habe ich keine Ahnung. Weder von Kate Bush noch von Musikrezensionen. Ich werde mir die Lyrics reinziehen und vielleicht mit jemand sprechen, der Kate Bush besser kennt als ich.
Und den Winter mag ich ja. Alles wird gut.
- Kate Bushs neues Album (CD der Woche): “Ich zähle bis 50″
Frankfurt occupied
In meinem Apartment habe ich nicht viel Ablenkung. So kann ich hier das tun, wovon ich sonst manchmal abgelenkt werde: Schreiben schreiben schreiben. Da ich Internet habe, kann ich das natürlich auch bei Facebook & Co tun – aber es ist auch mal wieder schön, einen richtigen Text zu verfassen. Weiterlesen →
Kurzzeitgedächtnis
Typisch, sobald man ein schönes Dach über dem Kopf hat und den Kühlschrank voll Essen, denkt man nicht mehr an das Schlimme von zuvor.
Dabei retteten mich Facebook und die Grüne Jugend mit Schlafsack und Bettlaken. Dafür ganz vielen Dank!
Apartment-Freitag
Seit Montag bin ich in Frankfurt. Inzwischen bin ich umgezogen: ich wohne nun im FAZ-Gästehaus für Volontäre, Hospitanten und Praktikanten. Dort habe ich ein schönes Apartment mit Blick auf die FAZ.
Blauer Himmel, weißes Haus. Morgens kann ich mir einen guten Cappuccino aus der Maschine in der Feuilleton-Küche holen und den mit in mein Zimmer nehmen. Ist ja so nah.
Eine Kaffeemaschine habe ich hier nämlich nicht, Töpfe auch nicht und Geschirr auch nicht. Ich esse mein Penny-Brot ohne Teller, geht problemlos. Außerdem ernähre ich mich von Pistazien und Äpfeln. Das Mittagessen in der Kantine ist ok, abgemagert zurückkommen werde ich wohl nicht.
Gestern waren meine ersten Zeilen in der gedruckten FAZ – Architekturjournalismus. Mehrere wunderten sich, dass unter dem Artikel das Kürzel F.A.Z stand und nicht mein bisheriges Kürzel jus. Für Hospitanten ist es normalerweise üblich, dass auch Meldungen ein Kürzel tragen, hieß es.
Aber isch … ‘abe gar kein Kürzel. Wenn ich eines bekommen soll, dann hätte ich gerne see. Falls das jemand aus der taz liest: ich würde mein Kürzel dann auch dort ändern.
Dabei weiß ich nicht mal, ob das Kürzel noch zu haben ist. Bei der taz nicht – und bei der FAZ auch nicht.
Trollfeminismus
Gestern flog ich aus dem Chat der Netzfeministinnen. Vorwurf: Trollerei.
Das ist so dumm von denen. Und es sagt so viel über deren Bild auf mich und auch über deren Blick auf Kommentierende generell – ein praktischer Spiegel.
meer glück für alle!
Straßenlaternen zu teuer?
Kein Ökostrom da? So oder so: In der schwarz-grünen Privatisierungsgesellschaft müssen die Bürger selbst für ihre Sicherheit sorgen! Hier sieht man die perfiden Auswüchse!
Und im Ernst: da, wo ich bislang in Frankfurt war, ist es in der Tat nicht sehr fahrradfreundlich.





