Gummi, marsch marsch!
Heute morgen kam ein Ticker rein: eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Antibabyspritze für Männer wurde abgebrochen. Zu schlimme Nebenwirkungen: Depressionen, Gewichtszunahme und Libidoveränderungen.
Eigentlich kann frau da nur noch sagen: Haha. Kein Kommentar.
Aber weil manche Männer das alles mit der Verhütung wohl immer noch nicht so wissen, mein Kommentar: Schlucken, marsch marsch.
Kommentare (54)
Kleiner Tipp von einem Mann unter 35:
Wie wär’s wenn Du die quengelnden Männer, die nicht in ner normalen, gleichberechtigten Form über vernünftige Verhütung mit Dir reden wollen, nach Hause schickst?
Würde das nur ein geringer Teil der Frauen konsequent machen, ich glaube das Problem würde sich sehr schnell lösen.
Ich glaube auch nicht, dass Bio-Kaufen die Welt rettet. Insofern denke ich, dein Vorschlag wird nicht wirklich etwas ändern.
Wenn, müsste man solches schon mit Öffentlichkeit tun. Intimleben und Öffentlichkeit schließen sich allerdings prinzipiell aus. So oder so ist ein Effekt m.E. noch schwieriger als beim Bio-Kaufen zu erreichen, weil eine kritische Masse schwerer zu erreichen ist.
Unklar ist, ob die beteiligten Frauen diffamiert würden. Grundsätzlich ist ja eine positive Stimmung für Sex mit Kondomen da, also, man steht nicht als bescheuert da, wenn man sowas (ein)fordert.
Gleichwohl haben mich in Leserkommentaren und auf taz.de schon welche unter der Gürtellinie diffamiert. Geht aber noch. Sind halt Idioten (in diesem Fall kann man das wirklich ganz klar sagen, schaut es euch selbst an).
Was also tun?
Hach, wäre alles so einfach…
Klar, das Krankheitsrisiko ist die eine Sache und ich habe keinerlei Verständnis für Menschen, die in dieser Hinsicht ein “Risiko eingehen”, schon gar nicht wenn es leichtfertig ist und nur der eigenen Geilheit dient.
Was die andere Problematik angeht: Ja, ich bin ein Kerl und ich würde eine Männerpille sofort ausprobieren wollen. Wenn’s nicht geht, meine Libido sich verändert oder ich Pickel kriege, dann lass ich’s halt wieder sein, aber es wäre einen Versuch wert. Meine Freundin möchte keine Pille und das akzeptiere ich. Ist ihr Körper. Aber Kondome machen leider eben keinen Spaß. Ich bin mir hier auch sicher, dass ich zu einer Minderheit gehöre, dass die meisten “Kondome sind doof und turnen mich ab”-Sprüche einfach nur aus einer gewissen Haltung heraus kommen, aber: Kondome, selbst die dünnen, nehmen mir ein Stück Sensibilität und damit leider auch Intimität. Ich würde es also deutlich begrüßen, könnte ich es häufiger “ohne” tun.
Ich fände eine öffentliche Kampagne gut. Aber nicht nur mit Frauen. Ich würde gerne Männer sehen, die sich hinstellen und sagen “Du bist ein Arschloch, wenn du dir nicht mindestens genauso viele Gedanken über Verhütung machst wie deine Partnerin”. Auch, weil man damit auch jene Männer erreichen würde, die sich eben nicht so leicht von einer Frau Kondome vorschreiben lassen wollen.
Öffentliche Outings find ich schwierig. Geht ja irgendwie eh nur halböffentlich, also im Freundes- und Bekanntenkreis. Da finde ich das drastisch aber bei Uneinsichtigkeit eigentlich auch OK. Aber das kann auch schnell ins negative umschlagen.
“Im Privaten” ist halt auch nur eine Sache für starke Frauen wie dich, Julia. Da muss öffentliches Verständnis her, dass es eben völlig normal ist, vor dem Sex die Verhütungsfrage (oder K-Frage) zu stellen.
Im Privaten ist auch für mich keine Sache.
Nach der Debatte um (verbotene) Vaterschaftstests ein weiteres Feld, auf dem Männer für ihre Gleichberechtigung kämpfen müssen! Es ist ungerecht, wenn nur Frauen selbstbestimmt über ihre Fortpflanzungsfähigkeit verfügen können. Männer sollen die gleichen medizinischen Möglichkeiten erhalten wie Frauen. Und auch wenn Kondome natürlich Pflicht sind und Kondome selbst für Katholik_innen kein Problem mehr darstellen (http://www.titanic-magazin.de/kondom-eilgenehmigung.html), kann es immer mal reißen und Männer zu ungewollten Vätern machen…
Interessanter Dreh! Danke!
Vom Sex kriegt man Kinder. Hormonelle Verhütung ist ein Gesundheitsrisiko. Der nach wie vor einzige akzeptable Ausweg ist das Kondom. Also sollten Männer und! Frauen (Jungs und Mädchen) sich mit dem Gummi arrangieren bzw. – besser! – Spaß damit haben.
Schwierig wird es bei Sex mit “Unvertrauten”. Hätte ich den, würde ich mich niemals auf die Verhütung der Frau verlassen. Wäre ich Frau, auf den Mann schon gar nicht. Sprich: Ohne Gummi geht es sowieso nicht. Ohne Pille aber auch nicht. Doof!
Ein echter Markt für die “Pille für den Mann” wird also nur in festen Beziehungen entstehen. Und wer will sich da schon gegenseitig den hormonellen Risiken aussetzen.
Kampagne fände ich spannend. Und zwar in Julians Sinne Positive Campaigning. Es gibt viel zu wenig Männer (Paare), die öffentlich darüber reden, dass und wie sie Kondome benutzen. Ich wäre dabei.
Genauso wichtig: Starke Frauen sollten Verweigerer und Nörgler konsequent aus ihren Betten verbannen und andere Frauen darin bestärken.
Oh, das merk ich mir. Machen wir ein Pad auf?
Pad? Hilf mir mal auf die Sprünge. Ich kenne mich mit diesen Piraten-Gebräuchen nicht so aus.
Piraten, schon ganz richtig. Piratisch klingende Pads nutze ich gern.
Nun also ein Kondom-Piratenpad.
Gebt Gummi!
@Amy: Kondome reißen? Bei mir ist seit 20 Jahren keines mehr gerissen. Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass doch eines reißt, gäbe es zur allergrößten Not noch die Pille danach. Keine schöne Lösung. Aber besser als die Pille jeden Tag.
Mir ist schonmal eins gerissen, allerdings habe ich das _sehr_ schnell gemerkt, weil es sich eben dann doch einfach anders angefühlt hat. Aufgrund der Erfahrung wage ich auch zu behaupten, dass ein Mann das merken _muss_. Ob er dann hormonell bedingt oder warum auch immer diese Tatsache ignoriert ist eine ganz andere Frage. Im Erregungszustand sind menschen zu allerlei Dummheiten fähig.
Mir ist auch schon mal eines gerissen. Das war schlechter Sex (zu trocken, zu unsensibel).
Für solche Fälle gibt’s dann halt die Pille danach. Bei mir war das leider in Polen, dort ist die Vergabe der Pille danach durch Ärzte offensichtlich eine Gewissensentscheidung. Ich musste drei Praxen abfahren, bis ich einen fand, der mir die Pille gab.
Tja, Verhütungsprobleme …
Hast du denn schon einmal getestet, ob du bzw. ihr die richtige Größe verwendet? Auch deine Beschreibungen weiter oben deuten auf eine falsche Größe hin. Erwachsene verwenden häufig zu kleinen Größen, was auch auf das beschränkte Sortiment in dt.en Drogerien und Apotheken zurückzuführen ist. Diese enden nämlichbei 57mm Durchmesser, während es zwei Hersteller gibt, die auch die Größen 60, 64 und 69mm anbieten. (Die Größe errechnet sich aus dem Umfang des errigierten Penis, gemessen am Schaft – Infos gibt es unter http://www.kondomberater.de)
Ja, tun sie. Im Vergleich zu hormonellen Verhütungsmitteln sind Kondome selbst bei richtiger Anwendung relativ unsicher -> http://www.contraceptivetechnology.org/table.html
Die Studienergebnisse sind je nach Design höchst unterschiedlich. Aber keine Frage: Mit Kondomen muss man mehr aufpassen als mit der Pille.
@50hz: mir ist vor 2 Wochen das erste Mal in 20 Jahren eins gerissen. Ich konnte es selber kaum glauben.
Ich weiß auch, dass Kondome reißen. Gründe sind aber fast immer Unerfahrenheit oder falsche Anwendung. Gerade deswegen wünsche ich mir ja einen offeneren Umgang mit dem Thema.
Hm, also diese abgebrochene Studie ist ja schon etwas älter, man hat mittlerweile übrigens eine neue aufgelegt und genau diese möglichen Nebenwirkungen dort ausgeschossen, weil nämlich auch die Jungs in der Placebo-Gruppe über die gleichen Nebenwirkungen klagten. Also reine Kopfsache, Memmen eben!
Das einzig interessante dabei ist: unter den Vorgaben hätte es nämlich niemals eine abgeschlossene Studie zur Pille geben können!
Ach, spannend, danke! … wo ist das belegt?
Was man übrigens mal breitflächig kommunizieren kann: Die Aidshilfe verkauft Kondome zum Quasi-Einkaufspreis (30 Cent pro Stück oder so). Zumindest in Karlsruhe.
Ich will jetzt keine Werbung machen:
Aber die günstigste Option die ich gefunden habe und de rich vertraue ist das 100er Pack von eis.de
Und wenn ich schon kommentiere:
Ich finde die Pille mist! Die ist mit viel zu hohen Risiken verbunden und so weit ich mich erinnere auch nicht wirklich sicherer als Kondome.
Davon abgesehen habe ich es auch ausprobiert und ich habe kein Vertrauen in sowas finden können.
Kondome sind nicht teuer, schützen vor mehr Sachen als die Pille und man merkt wenigstens wenn da was reißt. Ist mir ja auch schon einmal passiert.
Pingback: Mädchenmannschaft » Blog Archive » Aus für die Verhütungsspritze
Ich geh sogar noch weiter als mit dem Gummi: Die Vasektomie dauert bei einem Mann 20 Minuten, ist nicht schmerzhafter als das Entfernen einer Warze und spart eine Menge Chemie.
Ok, sie ist auch altesabhängig, aber mit 45 ist Mann sicher nicht zu jung für diese Entscheidung.
Wobei auch bei mir Condome Pflichtprogramm sind bis zum AIDS-Test gehts ja nicht nur um Verhütung, sondern ums Überleben, siehe auch http://www.volkerkoenig.de/2011/05/20/was-macht-eigentlich-aids/
Volker: Vasektomie ist halt mal leider für alle Männer mindestens unter 35 kein Diskussionspunkt…
Ich hatte meine beiden Wunschkinder mit 35 schon
. Aber wer weiß…
Im Ernst: Vasektomie ist eine coole Option für Männer (Paare), die sich ganz sicher sind. Ich bin mir selten ganz sicher.
Zu Beginn: Wir sind ein Paar und wir verhüten mit Kondomen.
Zu Beginn war es die sicherste und einfachste Methode.
Da wir drei Jahre lang eine Fernbeziehung führten, wo wir uns manchmal nur alle 2-3Monate getroffen haben, konnte man die Verhütung so einsetzen wie wir sie brauchten.
Mit der Zeit gewöhnt man sich daran und man kann durchaus Freude entwickeln, unterschiedliche Kondome zu testen.
Mich nerven solche aggressiv-polemischen Kommentare immer, weil sie nichts zu einer Veränderung (weder im Tun noch im Kopf) beitragen, sondern allenfalls bereits Konvertierte zum zustimmenden Nicken und “Genau!”-Mitrufen bewegen können – und weil dadurch ausschließlich Fronten verhärtet werden. Außerdem ist das Ende dieser Studie doch schon ein alter Hut und wurde bereits vor ein paar Jahren verkündet, oder irre ich mich? Gab es eine neue Studie mittlerweile?
Es müssten eigentlich neue, andere Diskussionsansätze gefunden werden, denn es ist zweifellos eine Diskussion wert.
Als Mann, der selbst unter 35 ist (wenn auch nicht mehr allzu lange), bin ich (und die Leute, mit denen ich bislang meine Lebenszeit geteilt habe) sehr wohl im Bewusstsein aufgewachsen, dass HIV immer da sein kann und nicht gerade ein Spaß ist. Wer da was anderes behauptet, lügt sich doch nur selbst in die Tasche, egal ob 25 oder 45 Jahre alt. Und es muss auch mal angemerkt werden, dass unter den Frauen, mit denen ich bislang meine Zeit verbrachte (kürzer oder länger), eher die in der Mehrzahl waren, die zu Kondomen überzeugt/überredet werden mussten. (“Ach, dir kann ich doch vertrauen..”)
Es ist einfach nichts damit gewonnen, niemandem damit geholfen, “Männer unter 35″ (nahezu) kollektiv als ignorant abzustempeln, egal ob aus Polemik oder aus Frustration. Der entscheidenden Diskussion um Verhütung und patriarchale Strukturen ist damit kein Gefallen getan. Ich bin bis heute, in langjähriger Beziehung, dabei, gegen die Antibabypille zu argumentieren (und das unabhängig davon, dass ich selbst vor etwa sieben Jahren, über den Zeitraum von gutem einem Jahr, an einer medizinischen Studie der Testphase der Verhütungsspritze plus Implantat mitgemacht habe). Erfahrungsgemäß kann man einer erwachsenen, intelligenten Frau den Gebrauch der täglichen Pille nicht ausreden. Das ist eine Verallgemeinerung, aber es ist auch genau meine Erfahrung. Und das trägt vermutlich genau so viel oder wenig zur Veränderung bei wie ihre Polemik in der taz. (Ich schreibe meinen Kommentar hier, weil die Leserdebatte in der taz ist ja wirklich, wie üblich, unterirdisch.)
Ansonsten kann ich nur sagen: Das erste und wichtigste, was zur Veränderung und zur Verbesserung von Zuständen beitragen kann, ist nicht übellauniges Geschrei, sondern am eigenen Bewusstsein aufmerksam zu sein, d.h. z.B. sich nicht mit Idioten abgeben, die bei den wichtigsten, intimsten Dingen nur egoistisch bzw. mehr noch ignorant sind. Es sei denn, man/frau hat Lust drauf, sich mit unreifen Typen den Alltag zu versüßen – aber das ist wohl eine andere Baustelle (Es soll ja auch genügend Männer geben, die auf unreife Mädchen stehen…)
Hallo Sie:
ich habe das beobachtet mit den Männern unter 35, Freundinnen von mir auch. Was ist daran polemisch?
Ich finde auch ihre Beurteilung meiner Kolumne als “übellaunig” unverschämt. Mögen Sie vielleicht nochmal sachlich formulieren?
Wie ich zuvor schrieb, halte ich eine Bewusstseinsänderung bei intimen Fragen für sehr schwierig. Mögen Sie dies auch in Ihrem Argument (wenn Sie es dann noch einmal in sachlich formuliert haben) einbeziehen?
Vielen Dank!
Tolle Kolumne, Julia; und gute Beiträge hier in den Kommentaren.
Der letzte Kommentar hat es aber m.E. nicht verdient, so abgewatscht zu werden. Weder lese ich da, dass sich das „übellaunig“ auf dich bzw. deine Kolumne bezieht, noch würde ich die Kritik an der pauschalen Zuschreibung „Männer unter 35“ einfach so wegwischen. Ohne Zahlen bleibt es anectdotal evidence – die Beobachtungen von dir und Freundinnen treffen zweifellos zu, sind aber noch keine Belege.
Hey Philipp,
na, gut.
Ich bin da manchmal schon etwas sensibel, weil ich schon merke, wie mich ständig solche Spezialisten als “frustriert” oder sonstwie titulieren. Das geht mir eigentlich fast vollständig am Arsch vorbei.
Aber mich stört der Mechanismus, wie da mit Frauen argumentativ umgegangen wird. Mir passiert sowas, wie ich ja sagte, nicht das erste Mal. Solches geht unter die Gürtellinie und sollte m.E. konsequent zurückgewiesen werden.
Zum Beispiel sprach die Person von “übellaunigem Geschrei”, von “Frustration”. Das weise ich zurück. Die kritikwürdigste Titulierung von Frauen ist ja “hysterisch”, wie ich finde.
Ansonsten hat die Person kluge Sachen geschrieben. Ich habe sie ja deswegen auch gebeten, die Kritik noch einmal sachlich zu formulieren. Aber möchte nicht, dass hier ein unsachliches Klima einkehrt. Die Person schrieb ja selbst, dass es zum Beispiel bei taz.de “unterirdisch” sei.
Also, ich hoffe, die Person schreibt nochmal in sachlich. Ansonsten redigiere ich den Kommentar heute abend selbst und stelle ihn noch mal drunter – denn die geäußerten Inhalte waren ja nicht dumm.
Es wundert mich, dass es in der Diskussion bisher noch nicht aufgekommen ist, aber ich werfe hier mal das Stichwort Gynefix in den Raum. Ich habe zwar keine eigenen Erfahrungen damit, aber bisher nur Gutes davon gehört. Ist aus Kupfer, hormonfrei, etwa gleich sicher wie die Pille und es treten nur selten Nebenwirkungen auf.
Natürlich ist es nur eine Alternative für Beziehungen, die Kondomfrage bleibt also nach wie vor ungeklärt.
Sandra: Gynefix ist auch ein Fremdkörper im Unterleib. Ich kann schon verstehen, warum Frau das nicht will.
Weil Spiralen 1. meist nur Frauen verschrieben werden, die bereits ein Kind haben. 2. kann es die Periode massiv verschlimmern. Und 3. ist man sich nicht mal sicher, wie genau Spiralen funktionieren – vermutlich u.a. darüber, dass die Gebärmutter ständig leicht entzündet ist. Was auch zu schlimmeren Erkrankungen führen kann.
Also mir gehts ohne Pille auf jeden Fall viel besser und ich habe etliche Freundinnen die mit absetzen der Hormone plötzlich weider aufgeblüht sind.
Vor kurzem habe ich in einem Kommentar von der Mädchenmanschaft folgende Methode gefunden. “RISUG” Ich finde das klingt sehr interessant: http://www.masculine.de/de/operationen/hoden/voruebergehende-sterilisation.html
Die Spirale kann auch Frauen verschrieben werden die keine Kinder haben. Das Argument stammt noch aus der Zeit als der Faden der Spirale noch nicht aus einem medizinischen Material gemacht wurde und durch den unhygienischen Faden vermehrt Keime und Bakterien in die Gebärmutter aufsteigen konnten. Bei den modernen Spiralen heutzutage ist dieses Risiko aber sehr gering.
Ich selbst habe noch keine Kinder und bin 25 und trage bereits seit 4,5 Jahren die Spirale mit vollster Zufriedenheit.
Wer mehr über die verschiedenen Verhütungsmethoden wissen will, dem kann ich auch http://www.verhueten.info empfehlen.
Kupferspirale, schön und gut. Ich räume ein: Immerhin keine Hormone.
Nachteile:
1) hilft nicht gegen Aids und andere sexuell übertragbare Krankheiten
2) eine Freundin von mir bekam von ihrer Kupferspirale Zysten.
Aber ja, man kann nicht alles haben. Dennoch.
zu 1)
Ja das ist richtig. Gegen Geschlechtskrankheiten hilf die Spirale natürlich nicht. Aber wenn man einen Partner noch nicht kennt, bzw. noch keine Gewissheit hat, sollte man ja sowieso nicht ohne Kondom miteinander Schlafen. Und bei One-Night-Stands schon gleich gar nicht.
zu 2)
Ich habe dafür vom Nuvaring ne riesige Zyste bekommen und von der Spirale nicht. Da ist wohl jeder Körper anders…
Aktuell fände ich diese RISUG Methode ja sehr toll. Keine wirklichen Nebenwirkungen und die Spermien werden einfach Bewegungsunfähig, bzw. abgetötet.
Dieses RISUG finde ich auch sehr interessant. Man weiß aber ja leider nicht so, wann das wirklich ausgereift ist … oder funktioniert das schon?
Für Menschen in festen, abgegrenzten Liebesbeziehungen kann das ja eine Lösung sein. So wie die anderen mechanischen, das muss dann halt in der Beziehung geklärt werden, wer da dann an seinem Körper rummachen lässt …
Gynefix kann auch schon bei jungen Mädchen eingesetzt werden, da die Größe relativ gering ist. Wie es mit Entzündungen, etc. ist, weiß ich nicht, habe sie selbst wie gesagt nicht ausprobiert.
Und das HIV-Problem bleibt ja bei so gut wie bei allen Verhütungsmitteln (in dem Fall würde wohl auch die Spritze für den Mann nicht helfen), somit ist das einzige verantwortungsvolle Verhütungsmittel außerhalb einer monogamen Beziehung ohnehin das Kondom (bzw. Femidom, aber das stelle ich mir eher unpraktisch vor).
Das Argument, dass nur Kondome schützen und dass die Argu mit der Spritze hinkt, ist schon richtig. Bei der Spritze fand ich halt interessant, dass die Männer – ja übrigens auch die Placebo-Gruppe – die Pille-Symptome nicht aushielten. Das brachte mich dahin, mich lustig zu machen über die Weicheier.
Und dann fielen mir halt auch die Kondom-Jammerer ein. Und dann schrieb ich den Artikel …
… denn: Es ist schon ein Kreuz mit Männern, die es nicht hinkriegen, hinreichend kompetent beim Sex mit Frauen zu sein. Und dazu gehört eben ziemlich zentral das mit den Kondomen, finde ich.
Und eh mich hier wieder so komische, in ihrer Männlichkeit getroffene Typen als “frustriert” beschimpfen: Ja, ich habe auch in meinem Leben eine hinreichend große Zahl getroffen, die wirklich gut im Bett sind. Vielleicht so fünf. Und dann noch ein paar mehr, die nett und bemüht waren.
Man(n) muss sich nur mal Mühe geben. Und ein Kondom nehmen. (Kondom per Default).
Etwas verspätet steig ich jetzt mal mit ins Boot:
So weit ich informiert bin gibt es keine seriösen Studien zur Frage, ob die Ablehnung von Kondomen geschlechtsspezifisch ist, daher können wir hier nur Erfahrungsberichte zusammentragen. Hier also mal ein paar von mir:
1. Ich verhüte seit 14 Jahren mit derselben (gleichaltrigen) Frau per Kondom (hormonell kommt gesundheitlich bei Ihr nicht in Frage) – übrigens bisher ohne einen “Reiß-Unfall” – und bin damit nicht unglücklich. Meine Partnerin prinzipiell auch nicht, in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen macht SIE sich aber bis an den Rande eines schlechten Gewissens Sorgen darüber, ob MIR gefühlsmäßig dabei nicht etwas fehlen könnte. (M.E. ist die eingeschränkte Spontanität bei Gummis der einzige Nachteil).
2. Im letzten Jahr hatte ich eine einmonatige Affäre mit einer Frau, die von meinem “kondomlastigen Liebesleben” Wind bekam. Sie ließ sich nur schwer davon abbringen, mir – allen damit verbundenen Risiken zum Trotz – das “Ohne-Gefühl” angedeihen zu lassen, da mir das doch sicherlich fehlen müsste.
3. Eine gute Freundin von mir hat die Pille jetzt abgesetzt, weil sie und Ihr Freund ein Kind haben wollen. Eine Verhütung per Kondom hat sie stets abgelehnt.
4. @Vasektomie: Da ich mit mittlerweile 34 immer noch keinen Nachwuchs möchte denke ich in letzter Zeit verstärkt über Sterilisation nach. Meine Frau versucht mir das immer wieder auszureden und fände es stattdessen besser, wenn man den (dann sehr viel invasiveren Eingriff) bei Ihr vornähme.
Das alles ist – so wie die vorherigen Beiträge – sicher nicht repräsentativ aber ergänzt vielleicht das bisher etwas einseitig geratene Bild.
Kenn ich. Aber danke für die Info, dass das nicht so ist.
Verstehe aber nicht ganz, wo der Widerspruch ist: Denn die Frauen machen sich die Sorgen ja nicht, weil sie an ihre Gefühle denken, sondern an die von dem Typen. Das Grundproblem (dümmere Männer als du nerven, wenn man sich schon für Sex entschieden haben und motivieren einen zu ätzenden Situationen) ist doch davon nicht tangiert – oder?
Erstmal nebenbei find ich “Typ” für Mann ungefähr so schön wie “Tussi” für Frau….
Das war ja ein Beispiel dafür, aus was für unterschiedlichen – wenn auch in diesem Fall prinzipiell sympathischen – Motiven FRAUEN Kondome ablehnen und nicht zwangsläufig Männer.
@ “sympathische” Motive: Ist etwas offtopic, aber es nervt unsäglich, wenn man klare Antworten gibt, die einem dann wegdiskutiert/nicht geglaubt werden – also in diesem Fall: ich sage, dass mich das Gummi nicht stört aber sie bastelt sich zusammen, dass es genau umgekehrt ist. Ist auch nicht besser als wenn die Frau Nein sagt und der Mann Ja hört.
Fein, ein Beleg, dass der Subtext zwischen Absender und Empfänger wohnt.
Zu dem anderen: ich habe den Eindruck, dass mit dem ständigen “aber ich bin doch ganz engagiert” oder “ich kenne auch Frauen, die nicht unbedingt Kondome wollen” meine Beobachtung relativiert werden soll. Das Grundproblem existiert aber und das habe nicht nur ich beobachtet. Wenn das so weitergeht, dann klicke ich mir im Internet eine Umfrage zusammen und befrage mal eine große Menge Frauen und Männer qualitativ zum Thema.
Relativieren ja, wegdiskutieren nein. Natürlich exisitert das Grundproblem und selbstverständlich wäre eine Lösung dafür wünschenswert. Aber pauschale Urteile sind – wie sonst auch – nicht hilfreich, wenn manfrau etwas verändern will. Die Grenzen verlaufen eben nicht zwischen Männern und Frauen sondern anderweitig.
Eine seriöse Umfrage zu diesem Thema würde ich auch gerne mal studieren. Dass es im taz-Umfeld nicht gesellschaftlich repräsentativ zugeht und frau von “doch ganz engagierten” Männern umzingelt ist liegt wohl in der Natur der Sache. Ich persönlich würde mich übrigens lieber als “reflektiert und um die eigenen inneren Widersprüche wissend” bezeichnen
Hallo. Ich bitte um Nachsicht, dass ich Ihrer Bitte nicht so früh wie geschrieben nachgekommen bin; ich war ganz einfach nicht früher als jetzt auf ihrer Internetseite, da ich hier nicht täglich bin.
Interessant/ überraschend finde ich, dass Ihre Kritik an meinem Kommentar letztlich genau die selbe ist wie meine Kritik an ihrem Text.
Ich sehe mich beileibe nicht als “Spezialist”, und natürlich kann ich nicht wissen, ob Sie frustriert sind oder was Ihre Gemütsverfassung ist, und es liegt mir auch fern, darüber urteilen. Wobei ich anmerken möchte, dass ich nichts von “hysterisch” (da stimme ich Ihnen zu, dass es “die kritikwürdigste Formulierung” ist) geschrieben oder gedacht habe, und auch, dass es meines Erachtens auch nichts Verwerfliches (oder gar Antifeministisches) ist, frustriert über irgendwelche Erfahrungen oder Mitmenschen zu sein (und das zum Ausdruck zu bringen oder zum Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung zu nehmen), deshalb finde ich daran nichts Unsachlicheres als wie gesagt an ihrem Text. Und selbstverständlich darf man/frau doch auch übel gelaunt sein und das zum Antrieb nehmen. Oder nicht?
Rhetorikerin, die Sie sind, verstehen Sie natürlich sehr genau, dass (m)eine Redewendung wie “egal ob aus Polemik oder aus Frustration” keine letztgültige/ erschöpfende Formulierung ist, sondern die Aufzählung im Geiste fortgesetzt wird durch diverse andere Optionen der Auslegung. So empfinde ich wiederum Ihre Forderung nach einer Neuformulierung meiner Antwort etwas neben der Sache, zumal Sie ja grundsätzlich nicht auf meine Antwort eingegangen sind.
Aber wie gesagt, interessant ist, in meinen Augen, dann doch, dass mein Kommentar wiederum bei Ihnen das auszulösen scheint, was ich annehme, dass es Ihr ursprünglicher Text bei wohl den meisten Lesern auslöst: erst einmal eine Abwehrhaltung aus dem Gefühl heraus, in “unverschämt(er)” und unsachlicher Weise persönlich gemeint/ getroffen zu sein.
Auch anmerken möchte ich, dass eine Polemik (als Teil einer wichtigen Auseindersetzung via Text) doch ebenfalls nichts per se Negatives ist. Ich kann nachvollziehen, dass Sie sich gegen diese Zuschreibung wehren (vielleicht haben wir voneinander abweichende Definitionen?), dennoch halte ich es nicht für abwegig, dass Ihr Text polemisch aufgefasst wird – und dass die Repliken/Antworten dann natürlich den Tonfall der Kolumne aufgreifen bzw. womöglich noch verschärfen.
Polemisch im Sinne von “Streitkunst auf sprachlicher oder/und politischer Ebene” verstehe ich z.B. Ihre Zuschreibungen : “Wozu braucht eine Frau eigentlich diese “Libido”? Muss eine Frau klar denken können? Und Migräne, das haben die doch eh alle – wenn sie Sex vermeiden wollen. So sind sie die Frauen, da kann man getrost massenhaft Hormone reinfülllen, sie beschweren sich schon nicht.”
Oder auch der einseitige, die Argumentationsfolge abschließende Satz “Das Versprechen, dass Hormone Frauen mehr Freiheit geben, ist nicht eingelöst worden.”, welchen Sie selbst drei Absätze vorher komplexer aufgefächert hatten, kann als polemische Übertreibung/ Zuspitzung/ Sarkasmus(?) gelesen werden. Scharf und direkt ist zudem ja schon die Überschrift des Texts. Ich will hier natürlich nicht belehren, möchte nur verdeutlichen, warum ich den Begriff Polemik nicht unangebracht finde.
Mein Punkt war/ist ja genau der, dass ich anmerkte – und das auf eine erklärtermaßen nicht unähnlich polemische Weise, wie ich Ihren Text lese – dass Unsachlichkeit/ Polemik/ Emotionalisierung usw. gerade bei “heiklen” (d.h. das Persönliche betreffende) Themen wenig zur Veränderung (in Köpfen oder im Diskussionsklima) beitragen, denn man(n) wird eher wenig an seinem Denken ändern, wenn er sich “abgewatscht” fühlt als Mann unter 35, der sowieso nur muckelt und nervt. Denn ich bin ja ganz klar der Meinung, dass der Punkt, um den es Ihnen geht, wichtig und dass Sie kluge Sachen schreiben. Würde ich das nicht denken, so wäre mir selbstverständlich die Zeit zu schade, hier zu schreiben.
Sie schreiben, Sie halten “eine Bewusstseinsänderung bei intimen Fragen für sehr schwierig”. Klar, da kann man nicht anders als zustimmen. Halte ich zweifellos auch. (Nebenbei: Was wäre denn weniger schwierig?) Dennoch halte ich sie, die Bewusstseinsänderung, für notwendig und halte es für essenziell, daran zu arbeiten bzw. dafür zu kämpfen (sei es als Journalist/in, Politiker/in oder wie in meinem Fall als Filmemacher/in). Würde ich nicht an die Chance von Bewusstseinsänderungen glauben (im Intimen oder im Ökologischen u.a.), so würde ich mich, denke ich, gar nicht erst in eine Diskussion einbringen (siehe z.B. Kommentarmüll auf zahlreichen Zeitungs-Webseiten) oder in irgendeiner anderen Form in eine Auseinandersetzung eintreten, schreiberisch, politisch, filmemacherisch…
Und ich wollte auch sagen: SIe haben das beobachtet mit den Männern unter 35, ich beobachte (leider/ zum Glück) das nicht (“anectdotal evidence” nannte es Philipp)- sondern anderes. Ich glaube auch daran, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass mehr Frauen solchen Männern die Meinung sagen und sie einfach vor die Tür setzen. Ich würde es mir sehr wünschen, denn von solchem chauvinistischen Verhalten zu hören, frustriert auch mich und macht meine Laune nicht gerade gut…
(Puuh, so viel wollte ich gar nicht schreiben. Aber da ich mich nun hinreißen lassen habe, mich von der Schneideraumarbeit abhalten zu lassen, zeige ich Ihnen wenigstens, was ich gerade (von 110 Minuten auf 90 herunter) schneide: http://vimeo.com/17799427 , einen Dokumentarfilm über zehn kluge Frauen, die unter anderem von Frustrationen und von Sexismus erzählen.) Viele Grüße.
Danke, die Videos werde ich mir heute abend ansehen.
Ansonsten haben Sie natürlich recht, dass manches zugespitzt war. Ich finde aber die These, dass Hormone Frauen nicht so viel bis gar keine Freiheit bringen, nachdenkenswert, man sollte sie nicht so abtun.
Ich glaub schon, man muss diese Typen mal auf den Pott setzen und ihnen sagen, dass Kondom-Muckelei unreif und unattraktiv ist. Ich denke, es gibt viele von denen, die wirklich glauben, dass das irgendwie cool und sexy ist. So das pure Gefühl, animalisch, bla bla bla …
… frustriert bin ich nicht. Ich frage mich aber schon, warum Sie dies nochmal nennen, und ich gehe deswegen nochmal drauf ein – denn diese Unterstellung ist eine typische Herangehensweise, um Argumente von Frauen abzuwerten.
Es ist ja auch sehr einfach für Männer, die schlechte Sex-Kompetenzen haben, dann einfach zu behaupten “die ist frigide”. Natürlich liegt es an beiden (bzw. allen) Beteiligten, mit offenen Gesprächen über Sex und Gefühle für guten Sex zu sorgen. Dennoch meine ich, dass sich viele (heterosexuelle) Männer über Sex zu wenige Gedanken machen. Was mich nicht stört, denn ich muss ja nicht mit denen schlafen
> Ich glaub schon, man muss diese Typen mal auf den Pott setzen und ihnen sagen, dass Kondom-Muckelei unreif und unattraktiv ist.
Klar, das stimmt.
Ich sehe es gewissermaßen “objektiver” (oder vielleicht sagen wir besser: anders subjektiv), da ich es von männlicher (Aktions-)Seite nicht aus dem eigenen Erleben kenne, dagegen aber Frauen, denen man(n) zum Kondom zusprechen und vom Hormonpräparat absprechen “muss”. Obgleich ich es eher Aufgabe sehe, eine erwachsene Frau eher darauf hinzuweisen und ein paar Argumente vorzubringen als ihr in die eigene Lebens- und Gesundheitsgestaltung reinzureden. Mit dem Rauchen ist es ja ähnlich: Jede/r weiß, welche Gesundheitsrisiken man/frau eingeht, aber das hat noch niemanden abgehalten (na gut, mich schon) oder gar überzeugt. Selbst die Leute, die einem sehr am Herzen liegen, kann man nicht überreden oder überzeugen, wenn sie nicht wollen (das kenne ich sowohl bei der “Pille” als auch beim Rauchen wie auch beim Kaufen von Bio-Milch – und leider sogar beim Alkoholtrinken in der Schwangerschaft), auch abschreckende Beispiele helfen ja leider wenig. Deshalb befürchte ich im übrigen auch, dass die hohen Ausgaben der BZgA für “AIDS riskieren”-Plakate und Anzeigen, denen man auf Schritt und Tritt begegnet, speziell in der Großstadt, Ausgaben an der falschen Stelle…
> … frustriert bin ich nicht. Ich frage mich aber schon, warum Sie dies nochmal nennen,
Ich bin eigentlich nur deshalb nochmal drauf eingegangen, weil das offenbar in den “falschen Hals” gekommen, mir in einem viel negativeren und auch massiveren Sinne ausgelegt wurde als ich es schrieb – bzw. verstanden wissen wollte; Stichwort. “ein Beleg, dass der Subtext zwischen Absender und Empfänger wohnt.”
Sie schrieben: “wie mich ständig solche Spezialisten als “frustriert” (…) titulieren. (…) mich stört der Mechanismus, wie da mit Frauen argumentativ umgegangen wird. Mir passiert sowas, wie ich ja sagte, nicht das erste Mal. Solches geht unter die Gürtellinie und sollte m.E. konsequent zurückgewiesen werden.”
Wozu ich dachte, es wäre angebracht, Stellung zu nehmen:
Ihnen Frustration zu unterstellen
1. war nicht mein Gedanke;
2. wage ich gar nicht zu vermuten oder urteilen;
3. rhetorische Figur: verkürzte Aufzählung: “…egal ob aus Polemik oder aus Frustration” (was meiner Meinung nach beides grundsätzlich legitim und verständlich wäre und keineswegs un-feministisch) = “…egal ob aus Polemik, Frustration, Wut, Provokation, jahrelanger Feldforschung…”
4. und schon gar nicht möchte ich in die Ecke derer gestellt werden, die Argumentation/ Polemik/ Kritik/ Engagement von Frauen mit plumpem “hysterisch” o.ä. begegnen (es ist ja manchmal auch ein einfacher Handgriff zu reagieren mit: “wieder einer von den Typen, die mich als frustrierte Zicke / frigide Tante / hysterische Kuh… abtun – wenn Sie verstehen, wie ich das meine)
P.S.: Um auch mal ein Klischee durch eigene leidvolle Erfahrungen zu untermauern: Frauen haben meiner Boebachtung nach auch heute noch ein großes Talent darin, sich auf die falschen “Typen” einzulassen. So viel zur “weiblichen Intuition”…
Ahja. Angesichts dieses Kommentars stellen sich mir Fragen:
1) was sind “falsche Typen”?
2) Sie sagen also: “die Frauen sind selbst schuld”?
Nur so, damit wir wissen, worüber wir sprechen
Jetzt bin ich schon wieder hier gelandet obwohl ich eigentlich ganz andere Sachen zu tun habe, im Gegensatz zu Ihnen bin ich ja nicht hauptamtlich hier…
Ich bin jetzt trotz des Smileys etwas verunsichert, ob mein flapsig-selbstironischer Kommentar bei Ihnen auch so angekommen ist wie beabsichtigt. Ist halt generell das Problem bei einer reiner Schriftkommunikation mit unbekanntem Gegenüber, bei der Nonverbales qua Technik unter den Tisch fällt.
1) Falsche “Typen” (um den Ihrerseits beliebten Begriff höflich aufzugreifen
) sind eben jene, mit denen frau dann die von Ihnen – zu Recht – beklagten Erfahrungen machen. Ein Restrisiko bleibt natürlich immer, bei selbstkritischer Überprüfung des eigenen “Beuteschemas” (gilt auch für Männer!) sollte dieses aber überschaubar bleiben. Natürlich bin ich mir bewußt, das aus meinen Darlegungen auch gekränkte Eitelkeit spricht, weil die falschen Typen natürlich potentiell auch immer die sind, die mich in der Konkurrenz ausstechen
2) Solche pauschalen Aussagen würde ich nie treffen, wie frau sieht komme ich mit so wenigen Worten garnicht aus
Im allgemeinen tendieren Menschen allerdings durchaus dazu, alte (fehlerhafte) Muster trotz ausbleibendem Erfolg unbewußt zu wiederholen.
Wissen wir jetzt, worüber wir sprechen?
Schlucken ist gut, da brauchts keine Verhütung :p
hallo julia,
ich dachte auch immer, dass die Methode schwanz rausziehen unsicher ist. damit wird einem ja in der schule ständig der kopf gewaschen. ist aber falsch! der lustropfen enthält kein Sperma – VORAUSGESETZT der mann hatte bis auf einige stunden vor dem sex keinen Orgasmus. der Punkt ist der, dass Sperma und lustropfen durch die gleiche röhre laufen, und wenn er ein paar stunden vor dem sex ejakuliert hat, nimmt der lusttropfen das noch in der röhre befindliche Sperma mit, und davon kann Frau dann schwanger werden. an sich ist Koitus interruptus – wenn es um reine Schwangerschaftsverhütung geht – keine schlechte Sache, auch wenn man für diese aussage von pro Familie etc halb gekreuzigt wird (die mit recht nicht wollen, dass Teenager und Männer, die sich nicht kontrollieren können, das machen)
ich verhüte mit meinem freund seit zwei Jahren so – nichts passiert, Freundinnen von mir machen das schon seit Jahren,
beleg: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12286905