Torsten Kleinz ist ein Mensch, dessen Namen ich richtig schreiben kann, ohne zu googeln. Nun hat er auf zeit.de einen Artikel geschrieben
Dass Trollen nicht nur ein Augenöffnen, sondern auch ein Mittel des handfesten Kampfes um Positionen und Überlegenheit ist, zeigte sich am zweiten Tag der Trollcon. Als die Journalistin Julia Seeliger über Trolle, Feminismus und rape culture referiert, wird sie selbst getrollt. Die Organisatoren verteilen rosa Überraschungseier für Mädchen – inakzeptabel für Feministinnen. Gleichzeitig pöbelten Zuhörer auf Twitter los: “Rede ruhig weiter”, hieß es dort, “Orga sonnt sich in Deinem Hass”. Ob der Dialog, der gesellschaftliche Diskurs, auf diese Weise einen Schritt nach vorne macht, darf bezweifelt werden.
Torsten Kleinz macht mich in dem Artikel zum Opfer und affirmiert blöde antifeministische Klischees. Nicht mal gefragt hat er mich, wie das bei mir mit den Überraschungseiern ankam. Er hat mich gar nichts gefragt. Obwohl er sicherlich deutlich mehr als fünf Leute kennt, die meine Handynummer haben.
Sexistischer Normalzustand auf zeit.de. Schon ok – aber von einem Bekannten? Der ballert mich mit einem Meinungsmegabooster weg und ich habe hier nur mein kleines Blog? Geht’s noch?
Entweder sind alle blind und es ist hoffnungslos oder Torsten Kleinz hat ein Problem mit mir.
Oder es ist ein handwerkliches Problem. Kleinz war bei meinem Vortrag gar nicht anwesend. Ich finde das journalistisch äußerst unsauber, und das bei einem solchen Thema. Hörensagen-Klischees über Trollfeminismus – wie schlecht ist das denn? Mir wurde von meinen taz-Kollegen beigebracht, dass man beim Castor natürlich alle Trecker noch einmal nachzählt – und nicht der dpa-Meldung glaubt.
Meiner Ansicht nach war es ganz anders. Auch das Feedback war anders. Ich werde dazu genauer bloggen, wenn der Vortrag online ist. Schon mal vorweg: ich fand es großartig, insgesamt. Meine Gefühle im Hackerspace. Die Gespräche bei der Konferenz. Die Gruppen. Die Gesamtsituation Trollcon.
Beim Vortrag selbst gefiel mir die Stimmung. Ich hatte das Gefühl, dass es sehr gut lief und wir alle etwas mitnehmen konnten. Dass sich alle mit ihren Eigenheiten, Bedürfnissen und Erfahrungen einbringen konnten.
Trollfeminismus funktioniert mit Unverständlichkeit. Einer sagte, ich hätte es einfach zu Beginn mal definieren sollen – nein! Trollfeminismus ist keine Software. Trollfeminismus funktioniert im Diskurs und mit Provokationen. Mit Verunsicherung. Mit Verärgerung, harten Worten. Und mit Unsicherheiten, Leerstellen, die mit Gespräch gefüllt werden. Da kommt manchmal was gutes raus. Ich meine, es hat beim Trollfeminismus-Vortrag auf der Trollcon geklappt.
Meine Trollfeminismus-Vorträge verunsichern sogar mich! Der erste, den ich bei der republica mit Julia Schramm hielt, war kein Spaß. 24 Stunden später wars schon besser.
Wenn eine kleine Zeit ins Land gegangen ist, fängt man an nachzudenken. Der Zeitfaktor ist wichtig (sagt die zeitrafferin).
Herr Kleinz wollte mal den Prantl geben: So muss es gewesen sein!
Prantl? Der ist Sexistt? Ich verstehe nicht, ich will meer wissen, da Prantlfan.
siehe:
http://www.focus.de/kultur/medien/entschuldigung-fuer-prantl-text-sueddeutsche-bedauert-vorgegaukelte-wirklichkeit_aid_790791.html
http://www.focus.de/kultur/medien/sueddeutsche-zeitung-geschockt-sz-edelfeder-gaukelt-kocherlebnis-mit-vosskuhle-vor_aid_789194.html
Wie war es denn wirklich?
Es gibt ein Video und das kann man sich in ein paar Tagen ansehen. Dann werde ich auch einen Artikel zum Thema schreiben. Ich bitte bis dahin abzuwarten. Das Kind ist eh im Brunnen, gegen zeit.de komme ich mit diesem kleinen Blog nicht an.
Außerdem habe ich eigentlich gerade keine Zeit für sowas, ich bereite meinen Umzug vor und recherchiere noch einen letzten Artikel, bevor aufs Land ziehe und das Trollbuch schreibe.
Wie ist es denn aus deiner Sicht gewesen? :)
Sorry, wenn Du Dich nicht als Opfer dargestellt fühlst, aber das war nicht meine Absicht.
Mein Thema in diesem Absatz waren alleine die Reaktionen auf Deinen Vortrag, die von verschiedener Seite berichtet wurden, bzw die ich auf Twitter selbst verfolgen konnte. Hier kamen nämlich die Techniken des Trollens, über die am ersten Tag so ausgiebig gesprochen wurde, tatsächlich zum Einsatz.
Eine Nachricht habe ich Dir übrigens per Twitter zukommen lassen.
Bitte konkreter.
Zum Beispiel: https://twitter.com/echox/status/259975174407983105/photo/1
Das wirkt ja richtig fies und bösartig. Mit einem ekelhaften Pink!
Gut recherchiert! Fleißejakulätchen!
ok, das ist allerdings Trollerei in Perfektion.
Es war so – das ist jetzt natürlich meine ganz persönliche Sicht: Julia hat geredet. Parallel dazu liefen dann einige Störaktionen bzw. Trollversuche. Das mit den Eiern rief bei ihr allenfalls Amüsement oder Interesse hervor: Sie kriegte auch eines der Eier, ass es dann erst bei der Frage-, Diskussions- oder Erklärrunde am Schluss. Geklärt wurde nebenbei auch die Frage, ob es in diesen Eiern auch was zum Bauen gibt (gibt es). Das war eigentlich alles.
Ich fand eigentlich erstaunlich, wie viele Reaktionen der Vortrag von Julia hervorrief – damit hatte ich nicht gerechnet. http://schulesocialmedia.com/2012/10/21/meine-eindrucke-zur-trollcon-in-mannheim/ Auch nach ihrer Abreise war sie Thema, bei der Abschlussveranstaltung wurden ihre Notizen integral noch einmal verlesen – mir schien das eine Art Verarbeitung ihrer Kritik am »Hackerspace« RaumZeitLabor.
Diese Kritik war ein “geplanter Rant” und stand auch so auf der Folie. Ich habe im Hackerspace geschlafen, ja, ich habe mich morgens über Mein kleines Pony aufgeregt, ja, ich wollte eigentlich morgens früh nach Hause fahren, weil ich mich unwohl fühlte, nein, ich bin vom Bahnhof zurück gekomen.
Beziehungsarbeit ist Arbeit. Geschlechterkram ist anstregend. Könnte Kleinz mal drüber nachdenken.
Und auf den geplanten Rant gab es als Antwort Trollereien. Dies hat in meinen Augen sehr gut demonstriert, dass Trollen eben nicht nur intellektuelles Spiel oder systematische Analyse ist.
Jemand saß in Deinem Vortrag, hat Dein Bild gegoogelt, es durch einen Meme-Generaor geschickt und mit dem Text versehen ORGA SONNT SICH IN DEINEM HASS.
Im Gegensatz zu den Shackspace-Albernheiten war das eine genuine Reaktion, die auch das Problem aufzeigt, wenn Trollen nicht die Ausnahme, sondern die Regel wird.
Lieber Torsten Kleinz,
hast du dir den Vortrag im Stream angesehen? bzw. kannst du alle deine Recherchewege offenlegen?
Herzlichen Dank
Julia Seeliger
Ich würde sagen: Torsten Kleinz hat dich getrollt und zwar hart!
Kann man auch auf seinen Artikel anwenden, nicht wahr?
Als Journalist auf zeit.de und auf diese Art und Weise trollt man nicht.
Auf welcher Seite des Trollhandbuchs steht das?
Handbuch! ♥ Ich lachte!
Ich habe ehrlich bemüht zu verstehen, worum es hier eigentlich geht. Ist mit leider nicht gelungen.
Da hat ein Journalist von zeit.de meinen Trollfeminismus-Vortrag schlechter dargestellt, als ich das Feedback wahrgenommen habe. Finde das rufschädigend.
Nehme an, der Artikel wurde an der kritisierten Stelle derart formuliert, weil der Journalist im Trolland (nicht feministischer Bereich) recherchierte und dies nicht kennzeichnete.
Da fehlte ein “mich” zwischen “habe” und “ehrlich”
Ich finde aber gar nicht, dass der Zeit-Artikel sich so liest, als wäre Dein Vortrag schlecht gewesen.
Sich darüber aufzuregen, dass jemand einen Artikel über eine Veranstaltung schreibt, ohne da gewesen zu sein – das verstehe ich. Aber ich lese in dem Artikel – wie gesagt – gar keine Kritik an Deinem Vortrag.
Hi Peter:
Ich schon. Ich hab deswegen Passagen gefettet.
1) Kleinz unterscheidet meinen Vortrag von denen der Männer. (erste Fettung “nicht nur”)
2) zweite Fettung: “handfester Kampf um Positionen” – habe ich nicht so wahrgenommen. Das Ziel eines Gesprächs wurde m.E. erreicht, viele Klischees angesprochen und vom Hormonfan bis zum PostGender kamen alle gleichwertig zu Wort.
3) Es war ein Trollen und getrollt werden, ich fand es spielerisch – Kleinz aber stellt es so dar, als wäre ich die einzige, die da Trollopfer wurde.
4) rosa Überraschungseier – inakzeptabel für Feministinnen. Hier kann man die Frage stellen, warum nur “für Feministinnen”, außerdem kann man die Frage stellen, wie aus Sicht von Kleinz “Feministinnen” denken – alle gleich? Wie gesagt, er hat mich nicht gefragt, obwohl eine menschliche Nähe existiert (Handy-Beispiel)
5) Und zuletzt: Kleinz behauptet, dass mein Vortrag nicht mit trolligen Praxen funktionierte, nicht zum Gespräch führte, sondern ein Fail war. (“darf bezweifelt werden”)
Alles in allem habe ich mit meinen Fettungen deutlich zu machen versucht, wie die unsichtbare Geschlechternorm in Kleinz Text durchschimmert.
Schöne Grüße
Julia
Die Fettungen habe ich wohl wahrgenommen, aber zumindest zum Teil anders interpretiert.
Das “nicht nur” aus der ersten Fettung ist m.E. überhaupt nicht mit Gender konnotiert, sondern schlichtweg damit, dass Du in Deinem Vortrag einen anderen Aspekt des Trollens beleuchtet hast.
Beim “handfesten Kampf” ebenso.
Dass Du selbst getrollt worden bist, ist doch – wenn ich das richtig verstanden habe – eine zutreffende Beschreibung, die im Artikel auch nicht gewertet wird.
Das “inakzeptabel für Feministinnen” – da hast Du recht. Die rosa Ü-Eier sind überhaupt inakzeptabel. Und wenn mensch es schon eingrenzen will, dann müsste es “für FeministInnen” heißen.
Die letzte Fettung habe ich so verstanden, als dass bezweifelt werden dürfe, ob solche Aktionen – also eben das Verteilen der Eier während Deines Vortrags – den Diskurs voranbrächten und nicht, ob Dein Vortrag das getan habe.
Also, nun.
Dann präzisiere ich es. Kleinz unterstellt mir anscheinend, dass ich da irgendwas mit handfester Auseinandersetzung gemacht habe, was genau nicht meine Intention war. Da ich annehme, dass mein Vortrag gut war, nehme ich auch an, dass mein Anliegen, ein Gespräch zu verursachen, aufgegangen ist.
Was meinst du mit “handfester Kampf”, was soll ich da gemacht haben?
Oder nochmal nachgefragt: welchen anderen Aspekt des Trollens habe ich denn deiner Ansicht nach beleuchtet?
Dass Kleinz auswählt, dass ich getrollt wurde, obwohl die ganze Zeit lustig hin- und hergetrollt wurde, ist typisch männliche Wichserblickweise. Soll er mal reflektieren.
Das mit den Eiern kann er auch mal erklären. Wenn er welche hat.
Ging es in Deinem Vortrag nicht auch um die Frage, ob Trollen sozusagen als feministische Waffe eingesetzt werden kann? So habe ich zumindest jetzt Deine Folien interpretiert. Das wäre doch in der Tat mehr als ein “reines Augenöffnen”, nämlich ein “handfester Kampf um Positionen”. Da verstehe ich Kleinz’ Äußerungen zu Dir eher auf- als abwertend (die anderen haben über Trollen als Spaß gesprochen, Julia Seeliger aber über tatsächlichen Diskurs – so ungefähr).
Waffe? Sorry, nein, es geht nicht ums BH-Verbrennen (urban legend, by the way).
Kleinz hat verkürzt, Kleinz will nicht diskutieren, Kleinz fühlt sich angepinkelt von “Wichserblickweise” und blockt mich bei Twitter.
Ne, also: Ich halte einen Vortrag über sexistische Klischees und werde von Kleinz (wohl aus Schlampigkeit) sexistisch verkürzt. Auf zeit.de. Das war so meta, da musste ich leider reagieren.
“Waffe” ist ein blöder Begriff, OK. Aber ein Mittel im feministischen Diskurs? Nein?
Nur noch mal: ich hab den ZEIT-Artikel so verstanden. Du nicht. OK. Ich erkenne aber bei Dir nun so gar keine Bereitschaft, darüber nachzudenken, dass der Autor des Artikels möglicherweise etwas anderes gemeint hat, als das, was Du daraus liest.
Ohne diese Bereitschaft zur selbstkritischen Reflexion auch der eigenen Rezeption finde ich Deine Reaktion auch stark übertrieben. Dass Kleinz keine Lust mehr hat, das mit Dir zu diskutieren, kann ich voll nachvollziehen. Ich hätte nach der Nummer an seiner Stelle auch keinen Bock mehr, mich mit Dir auseinanderzusetzen.
Dass es nicht besonders seriös ist, über Veranstaltungen zu berichten, auf denen mensch nicht war, ist und bleibt aber natürlich eine voll berechtigte Kritik. Ich weiß nicht, wie üblich so was unter JournalistInnen ist (da ich selbst keiner bin), aber auch wenn es üblich sein sollte, fände ich es sehr fragwürdig.
Der Autor hat sich nicht gerade Mühe gegeben, den entstandenen Eindruck zu zerstreuen. Ich frage ihn nach seiner Recherche und bekomme unzufriedenstellende Antworten. Und dann postet er mir ein Troll-Bild. Man weiß nicht einmal, ob er sich den Vortrag angesehen hat oder nur ein bisschen durch Twitter gesurft ist. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass er sich den Vortrag angesehen hat.
Und dann noch n Freudscher. Nun ja. Was soll ich dazu denken?
Was soll ich zu diesen ganzen Indizien denken? Dass er es doch gut meinte? Dass sein Text einen anderen Inhalt hat? Hm …
Was ich zu diesen Indizien denke: Er ist dabei erwischt worden (von Dir), nicht gut bzw. nicht seriös recherchiert zu haben, und das ist ihm vermutlich etwas peinlich.
Was das mit Dir zu tun hat: Nichts.
Was das mit Sexismus zu tun hat: Nichts.
Du fühlst Dich imho völlig zu unrecht beleidigt oder angegriffen, während Du ihm gegenüber heftig austeilst. Aber vielleicht habe ich ja auch eine schräge Wahrnehmung.
Diese Kampagne ist als reines Trolling entlarvt, denn:
Was Du hier veranstaltest ist vollkommen unverhältnismäßig. Du hast getrollt, und wurdest getrollt. Im Nachgang wird von einem Journalisten berichtet und dabei ausgelassen, dass Du selbst getrollt hast. Daraufhin startest Du eine Kampagne um klarzustellen, dass durch den Bericht Dein “Ruf” geschädigt wurde. Bei mir entsteht nun der Eindruck, dass Du keine echten Probleme hast und darüberhinaus Dich und Dein Trollwirken zu ernst nimmst, und das ist als Trollbeobachter leider ganz schön anstrengend.
Am Ende erklärst Du jetzt auch noch, dass nur jemand “mit Eiern” was “erklären” und zu seinem Standpunkt stehen kann, was anscheinend lustiger Trollfeminismus ist.
Ich find’s nicht lustig, ich find’s dröge und anstrengend.
Vorab: Journalisten sollten sorgfältig berichten.
Nein, ich habe keine Kampagne gestartet. Ich hätte gerne etwas anderes in dieser Zeit gemacht, aber ich musste im Sinne des Trollfeminismus gegen derartige sexistische Verkürzungen, wie Kleinz sie vorgenommen hat, vorgehen. Ob Kleinz das aus Schlampigkeit (er war ja nicht da) oder aus ihm anerzogenen Sexismusblick wegen so gemacht hat, weiß ich nicht.
Ich sehe es so, dass Kleinz meinen Ruf geschädigt hat durch diese Art der Berichterstattung. Ich erwarte auch eine Entschuldigung, sollte er noch einmal mit mir sprechen wollen.
Jo, dann unfollow mich doch. Ich hab eh kein Interesse an Diskurs mit dir, da du ja anscheinend genauso drauf bist wie Kleinz (und andere “Netzgemeinde” Macker)
Das mit den Eiern ist eine Variation des Sachverhalts mit den Überraschungseiern, den Kleinz ja leider auch verfälschend berichtet. Hätte ich das Ei gegessen, wenn ich mich getrollt gefühlt hätte?
“[...]Ob Kleinz das aus Schlampigkeit [...] oder aus ihm anerzogenen Sexismusblick wegen so gemacht hat, weiß ich nicht.”
hui. Und kein Deut besser sein.
”Jo, dann unfollow mich doch. Ich hab eh kein Interesse an Diskurs mit dir, da du ja anscheinend genauso drauf bist wie Kleinz (und andere “Netzgemeinde” Macker).”
Das ist unverschämt und für so eine Aussage solltest du dich ebenfalls entschuldigen.
Ach und: “Dass ich als Referentin keine Übernachtung hatte, fand ich nicht schön, genauso, dass ich mir selbst eine Wasserflasche für meinen Vortrag kaufen musste[...]”
Ja, um so etwas kümmert man sich doch vorher. Bist doch eine erwachsene Frau, die dazu in der Lage sein sollte. Und selbst eine Wasserflasche zu kaufen, ist doch auch nicht zu viel verlangt.
”(weil meine Stempelkarte leer war).” Dein Problem
”Ich habe ja, wie gesagt, überhaupt keine Kohle. Aber was solls!” Ebenfalls dein Problem.
Ok, fassen wir zusammen: Das “um mich caren” ist “mein Problem”. Das finde ich schon mal sehr interessant.
Du kannst in dem anderen Artikel lesen, dass ich mich um die Fahrtkosten gekümmert habe, bei der Planung der Übernachtung davon ausging, dass es reicht, einen Schlafsack mitzubringen. Was genau habe ich deiner Ansicht nach verpeilt?
Ja, das mit dem Wasser selbst kaufen ärgerte mich vielleicht nur, weil ich mich zuvor über die Übernachtungs-Sache ärgerte. Oder ist das doch seltsam, dass Referenten ihr Wasser selbst kaufen sollen …? Hm.
Ein paar Nachfragen zudem: Wieso soll ich mich entschuldigen dafür, dass ich dir zu mehr Filtersouveränität rate? Kannst du das präzisieren? Oder stört es dich, dass ich dich mit einer gewissen Boygroup vergleiche? Das ist doch eher eine Ehre … also, wofür soll ich mich entschuldigen?
Zweitens verstehe ich nicht, was an mir “keinen Deut besser” ist als an Kleinz.
Ich habe mich wirklich sehr bemüht, konnte aber in Torstens Artikel keinerlei Sexismus entdecken. Es hätte mich aber auch ziemlich gewundert.
Kleinz berichtet über Reaktionen, und zwar durchweg negative Reaktionen. Nein, noch krasser: er nimmt Trollereien als bare Münze.
Man gewinnt durch Kleinz Artikel den Eindruck, dass ich keinerlei Macht über das Auditorium habe. Das wird unterfüttert durch die Beschreibung, ich sei durch die Überraschungseier “getrollt worden”.
Ich wüsste übrigens immer noch gern, ob Kleinz sich den Vortrag überhaupt angesehen hat oder ausschließlich auf Twitter zurückgriff. Magst du ihn mal fragen, du wohnst doch wie er in Köln!
Bestimmt habe ich nicht alles lückenlos mitbekommen, aber möchte doch noch meine Meinung loswerden:
Habe deinen Vortrag live vor Ort gesehen und finde den Artikel von Torsten Kleinz noch zu schön. Alles, was er schrub, stimmt aus meiner Sicht. Plus: Du warst schon ein paar mal schnippisch – genau was den Männern Futter gibt für die typischen Angriffsflächen. Emotionalität ist gut, aber sowas zickiges wie die Orga zu beschimpfen ist kontraproduktiv für alle :( und unprofessionell. Das Publikum hat damit doch nichts zu tun, die freuen sich auf einen Vortrag von dir und du rantest :(
Ich stimme mk0 und Peter zu, auch find ich echt doof von dir, dass du so persönlich wirst.
Nochmal ein Lob an die Veranstalter, ich habe mich wohl gefühlt. Die Ponys, Frauen, Männer und Babys waren alle glücklich – ausser du :|
PS: Hatte leider keinen Schlafplatz mehr übrig, aber meiner war auch nicht wirklich leise.. ^^
Na, das ist doch mal ein anderes Feedback. Danke, dass du dich eingebracht hast! Ich nehme an, du bist regelmäßig im RaumZeitLabor aktiv?
Dass ich nicht glücklich mit der Trollcon bin, ist allerdings eine falsche Aussage. Ich fand die Trollcon großartig, es gab super Vorträge und ich hätte mir gerne noch meine Jacke bestickt, aber dazu war keine Zeit mehr. Ich fand auch viele Leute nett, auch welche aus dem Hackerspace.
Dass ich als Referentin keine Übernachtung hatte, fand ich nicht schön, genauso, dass ich mir selbst eine Wasserflasche für meinen Vortrag kaufen musste (weil meine Stempelkarte leer war). Ich habe ja, wie gesagt, überhaupt keine Kohle. Aber was solls!
Zickig – naja, das ist jetzt nicht gerade ein neutrales Wort, gerade in Bezug auf Geschlechterfragen.
Nochmal eine kleine Rückfrage: der geplante Rant auf die Orga und auf den Preis für Christopher Lauer ist das, was dir am meisten im Gedächtnis geblieben ist? Was vom Vortrag hast du dir noch gemerkt?
Das ist mir wirklich wichtig, also, wäre cool, wenn du nochmal antworten könntest!
Ich war das erste mal da im Raumzeitlabor, aber sicher nicht das letzte mal.
Kannst du den Eindruck nachvollziehen, dass du aufs Podest gestiegen bist um zu ranten und absolut nichts positives für das Raumzeitlabor rausgelassen hast? Schön jetzt das Gegenteil zu hören, aber das verwirrt mich grad und unterstreicht eigentlich, wie unprofessionell ich das ganze fand.
Ich weiss noch wie dir was zu stressig war Fragen zu beantworten oder du andere im Publikum gefragt hast.
Wenn du generell Diskussion gut findest und das dein Ziel war, zur Diskussion anzuregen, warum stöhnst du dann wenn das Publikum in eine Diskussion eingeht? Den Teil mit der Diskussion mit dem Moderator fand ich nämlich ziemlich interessant.^^ Du eher nervig?
”Machos können nur Mädchen zeugen” hihihi
Ich fand es im Raumzzeitlabor nett, aber nicht gerade gemütlich für alle und vielleicht auch besonders für Frauen nicht. Was etwas wäre, worüber man ja mal nachdenken könnte.
Natürlich wollte ich gerne die Diskussion anregen, das ist das Ziel von Trollfeminismus. Verhärtete Fronten zu verflüssigen. Ich wollte auch deutlich machen, dass nicht jeder alles wissen muss, denn ich finde die Debatte zu akademisch.
Ich fand die Diskussion gut und ich finde es verwunderlich bis kritikwürdig, dass du hier behauptest, dass ich keine wollte. Wie kommst du darauf?
Weil du Fragen abgewimmelt hast und irgendwann auch meintest dass doch mal jemand moderieren soll, weil du da jetzt kein Bock drauf hast. Okay, da verstehe ich jetzt, dass du nur keine Lust _zu moderieren_ hattest, aber dann formuliert man das doch netter^^ <3 mehr flausch please^^
Ich bin schwul.
Zu allererst: ich erwarte sehnsüchtg, dass das Video online kommt, denn diese unbelegten Unterstellungen trollen mich langsam.
An la femair:
Welche Fragen habe ich “abgewimmelt”? Mach das bitte konkret.
Moderation brauchte ich, da ich nicht gleichzeitig denken und Meldungen zählen kann, sorry. Ich war überdies übermüdet. Ich erinnere mich daran, dass sich viele Leute zu melden begannen und ich in einem m.E. fröhlichen Ton rief “Moderation bitte!” … und dann kam wer, bei dem ich mich am Ende leider nicht bedankt habe, was ich in dem Artikel, in dem ich über den Vortrag berichten werde (an Hand des Videos) nachholen wollte.
[...] Da hast du aber nicht gut aufgepasst …. [...]
“Sexistischer Normalzustand auf zeit.de”
LOLWUT???221
Gerade ZEIT.de, dem nur notdürftig bedecktem feministischen Kampfblatt, wo Männer nur mitspielen dürfen wenn sie sich als dumpfe-idioten-puppe fotografisch zur Verfügung stellen.
Feministisches Kampfblatt? Belege, Belege!